{"id":79919,"date":"2013-10-15T00:00:00","date_gmt":"2013-10-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/foraus.ch\/blog-post\/rimessen-sind-privates-geld-die-reaktion-von-alliance-sud-auf-motor-migration\/"},"modified":"2026-05-27T11:21:15","modified_gmt":"2026-05-27T09:21:15","slug":"rimessen-sind-privates-geld-die-reaktion-von-alliance-sud-auf-motor-migration","status":"publish","type":"blog-post","link":"https:\/\/foraus.ch\/en\/blog-post\/rimessen-sind-privates-geld-die-reaktion-von-alliance-sud-auf-motor-migration\/","title":{"rendered":"Rimessen sind privates Geld! Die Reaktion von Alliance Sud auf \u00abMotor Migration\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"fo-blog__detail__content__excerpt\">\n\n<em>Nina Schneider \u2013\u00a0<\/em><strong>David Kaufman fordert in letzter Konsequenz ein \u00abRecht auf internationale Niederlassungsfreiheit\u00bb und den freien Arbeitsmarktzugang als Ziele f\u00fcr die Post-2015-Agenda. Eine tats\u00e4chlich revolution\u00e4re Forderung! Aber nur, wenn sie mit dem Recht auf w\u00fcrdige Arbeit und sozialen Sicherungsnetzen gekoppelt wird.<\/strong>\n\n<\/div>\n<!--more-->\n<div class=\"fo-blog__detail__content__content\">\n<div class=\"fo-row\">\n<div class=\"fo-blog__content-html\">\n\n<em>Sustainable Development Goals \u2013 Die Blogreihe<\/em>\n\n<em>Dieser Beitrag und Teil einer Blog-Reihe zu den Sustainable Development Goals (SDG).\u00a0<\/em><em>Diese Blog-Reihe reflektiert bis Mitte Oktober verschiedene Aspekte dieser zuk\u00fcnftigen Entwicklungsagenda.<\/em>\n\nDie Forderung nach total liberalisierten Arbeitsm\u00e4rkten aus David Kaufmans Blog scheint mir darum etwas vorschnell. M\u00e4rkte sind keine von sich aus handelnden Subjekte, sondern werden von den M\u00e4chtigen und Starken zu ihrem Vorteil genutzt und sind demnach per se nie gerecht. Aus entwicklungspolitischer Sicht braucht es neben einem Recht auf globale Niederlassungsfreiheit, einen Arbeitsmarkt, der Chancen gleichm\u00e4ssig verteilt.\n\nWie wir alle wissen, ist Lohnarbeit im Gegensatz zu Carearbeit ein prek\u00e4res Gut, das nur mit einer gewissen Regulierung gerecht auf die Bev\u00f6lkerung verteilt werden kann. F\u00e4llt jegliche Regulierung weg, werden die schw\u00e4cheren Gesellschaftsmitglieder schamlos ausgebeutet oder ausgegrenzt. Eine zukunftsf\u00e4hige Entwicklungsagenda muss also erst noch Arbeitsm\u00e4rkte schaffen, welche f\u00e4hig sind, aktuell marginalisierte Gruppen durch gezielte F\u00f6rderung wieder einzubinden. Das kostet zwar alles Geld, wird aber auf die lange Dauer sicher viel billiger sein, als die gegenw\u00e4rtige Abwehrpolitik gegen Migranten und Arbeitslose. Darin gebe ich David Kaufmann recht.\n\n<strong>Wem geh\u00f6ren die Rimessen?<\/strong>\n\nEs gilt denn, ein paar falsche Grundannahmen der Migrations- und Entwicklungsdebatte ausr\u00e4umen: \u00a0Die Finanzierungskapitel der Post-2015-Grundsatzpapiere sind alle noch d\u00fcnn. Viele, darunter auch die Schweiz, nennen auch Rimessen als m\u00f6gliche Quellen f\u00fcr die Finanzierung der globalen nachhaltigen Entwicklung. Rimessen, also die R\u00fcck\u00fcberweisungen von MigrantInnen an ihre Familien in den Herkunftsl\u00e4ndern sind aber keine Entwicklungsgelder, sondern privates Geld. Es sind Lohnanteile von arbeitenden Menschen, die ihr Einkommen vielerorts bereits rechtm\u00e4ssig versteuert haben. Sie sind darum grunds\u00e4tzlich zu unterscheiden von der \u00f6ffentlichen Entwicklungshilfe (ODA), der Mobilisierung von eigenen Ressourcen in den Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern, alternativen Finanzierungsinstrumenten und Beitr\u00e4gen von Stiftungen und dem Privatsektor.\n\nDie Tatsache, dass MigrantInnen drei- bis viermal so viel Geld in die Entwicklungsl\u00e4nder schicken wie die ODA bedeutet nichts anderes, als dass sie einen drei- bis viermal gr\u00f6sseren Beitrag an die Armutsreduktion leisten als die \u00f6ffentliche Hand. F\u00fcr 2013 erwartet die Weltbank \u00dcberweisungen im Umfang von 414 Milliarden Dollar. Trotzdem bleiben die Gelder privat. Wenn nun die Staatengemeinschaft darauf hofft, dass diese Gelder, oder ein Teil davon, entwicklungswirksam eingesetzt werden, ist das ein Zeichen daf\u00fcr, dass sie sich zunehmend aus der Pflicht zur Nord-S\u00fcd-Umverteilung stehlen und die Verantwortung f\u00fcr Entwicklung individualisieren m\u00f6chte.\n\n<strong>Normalfall Migration<\/strong>\n\nMenschen wandern seit jeher. Das taten sie h\u00e4ufig auch ohne wirtschaftliche Not, aus reinem Interesse. Durch die Verarmung ganzer Kontinente, Klima- und Umweltkatastrophen, Kriege sowie die Globalisierung der Arbeitsm\u00e4rkte und die Strukturanpassungsprogramme von IWF und Weltbank haben die Wanderungsbewegungen in den letzten Jahrzehnten aber massiv zugenommen. Gem\u00e4ss Zahlen der UNO sind heute drei Prozent der Weltbev\u00f6lkerung oder rund 232 Millionen Menschen gezwungen, ihr Auskommen fern ihrer Heimat zu suchen.\n\nEin Grossteil der MigrantInnen arbeitet zu miserablen L\u00f6hnen und Arbeitsbedingungen und lebt ohne Rechts- und Aufenthaltsstatus in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen. Viele investieren ihre gesamten Familienersparnisse in die Reise oder verschulden sich im Umfang eines Jahresgehalts bei Vermittlungsagenturen und Schleppern. Sie schuften sechs bis sieben Tage die Woche bis zu zw\u00f6lf Stunden am Tag in steuerbefreiten Produktionszonen, auf dem Bau, auf informellen M\u00e4rkten, im Gastgewerbe, in der Pflege oder als Hausangestellte. Der L\u00f6wenanteil ihrer R\u00fcck\u00fcberweisungen sind Kleinstbetr\u00e4ge, schwer verdient und vom Mund abgespart.\n\n<strong>Die Gewinner der Rimessen<\/strong>\n\nEine goldige Nase an den Rimessen verdient sich dagegen der Bankensektor. Gem\u00e4ss Zahlen der Weltbank betragen die Transaktionskosten f\u00fcr Rimessen im Durchschnitt neun Prozent. Zus\u00e4tzlich h\u00e4tten viele Banken in Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern angefangen, eine Empfangsgeb\u00fchr von f\u00fcnf Prozent zu erheben. Real heisst das, dass von \u00fcberwiesenen 100 bis zu 14 Franken von Geldinstituten abgesch\u00f6pft werden.\n\nZuhause stopfen die Rimessen meist lediglich die \u00e4rgsten L\u00f6cher in der Haushaltskasse. Vielleicht erm\u00f6glichen sie einen Schuleintritt, einen Besuch beim Arzt, oder den Kauf eines K\u00fchlschranks, Fernsehers, Handys oder Computers. Selten erlauben sie gr\u00f6ssere Investitionen, die neue Jobs vor Ort schaffen k\u00f6nnten. Rimessen tragen also zum ganz normalen Lebensunterhalt bei, wie dies auch L\u00f6hne von Angestellten in Europa tun.\n\n<strong>OECD in der EZA-Pflicht<\/strong>\n\nAllenfalls k\u00f6nnten Rimessen mit Nothilfe verglichen werden, mit Entwicklungshilfe aber haben sie wenig bis gar nichts zu tun. Denn anders als Nothilfe verteilt zeitgem\u00e4sse Entwicklungszusammenarbeit weder Geld noch G\u00fcter. Sie hilft vielmehr institutionelle Prozesse anzustossen, welche die Basisversorgung auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene f\u00fcr alle Menschen sicherstellt. Daf\u00fcr ist die ODA da, also die Transferleistungen der reichen OECD-L\u00e4nder.\n\nDiese durch hart verdiente Rimessen ersetzen und auch nur erg\u00e4nzen zu wollen, ist zynisch und absurd. F\u00fcr die strukturelle Entwicklung sind nicht die MigrantInnen zust\u00e4ndig, welche bereits die Versorgung ihrer Familie garantieren, sondern ihre Regierungen. Denn diese haben sich in den Menschenrechtspakten verpflichtet, Bedingungen zu schaffen, die den Menschen erm\u00f6glichen, ihre sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Grundbed\u00fcrfnisse zu decken, dazu geh\u00f6ren etwa der Zugang zu Bildung, Gesundheit, Trinkwasser, Energie etc.\n\n<strong>Das Recht auf Niederlassungsfreiheit<\/strong>\n\nAus entwicklungspolitischer Sicht ist es naheliegend, als Migrationsziel f\u00fcr die Post-2015-Agenda eine schrittweise \u00d6ffnung der Arbeitsm\u00e4rkte zum Schutz der WanderarbeiterInnen zu fordern. Allerdings m\u00fcsste diese Forderung im Sinne der Nachhaltigkeit mit einem Recht auf w\u00fcrdige Arbeit, globaler Niederlassungsfreiheit und universalen sozialen Sicherungsnetzen verkn\u00fcpft werden. Sonst k\u00f6nnte sie von den Regierungen genutzt werden, arme Bev\u00f6lkerungsschichten in die Emigration abzudr\u00e4ngen und die eigenen Versorgungspflichten zu vernachl\u00e4ssigen. Nicht von ungef\u00e4hr ist auffallend wenig von realen Menschen die Rede wenn vom Entwicklungsnutzen der Migration gesprochen wird. Von den Leistungen der MigrantInnen profitieren n\u00e4mlich die Herkunfts- und die Empf\u00e4ngerl\u00e4nder nicht selten mehr als die Familien selber. Man denke dabei ans generelle Wirtschaftswachstum, an Umlageverfahren wie Steuern oder die Schweizer AHV, aber auch an die Einschr\u00e4nkung des Familiennachzugs.\n\nDies mag mit ein Grund sein daf\u00fcr, dass am High Level Dialogue zu Migration und Entwicklung anl\u00e4sslich der diesj\u00e4hrigen Uno-Generalversammlung eine Deklaration\u00a0verabschiedet wurde, welche die Migration als Instrument der Entwicklung f\u00f6rdern und Migranten und ihre Rechte auf allen Ebenen besser sch\u00fctzen will. An der weltweiten Diskriminierung und Kriminalisierung von MigrantInnen wird das vorderhand wenig \u00e4ndern.\n\nKeine Demokratie des globalen Nordens l\u00e4sst freie Einwanderung aus allen Weltgegenden zu oder vergibt die Staatsb\u00fcrgerschaft automatisch an alle, die sie haben m\u00f6chten. Die Industriel\u00e4nder profitieren gerne von den gut Gebildeten oder von g\u00fcnstigen BilliglohnarbeiterInnen f\u00fcr bestimmte Branchen und Zeitr\u00e4ume. Der Grossteil der Arbeitssuchenden und deren Familien sind aber unerw\u00fcnscht. Und zumindest in n\u00e4herer Zukunft d\u00fcrfte eine Aufhebung dieser Grenzregime politisch auch nirgendwo ernsthaft zur Debatte stehen. Es gibt zwar ein Menschenrecht auf Auswanderung und eines auf innerstaatliche Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit, nicht aber ein Menschenrecht auf Einwanderung bzw. zwischenstaatliche Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit. Auch die Gestaltung der Einb\u00fcrgerungspolitik ist v\u00f6lkerrechtlich prinzipiell ein Exklusivrecht souver\u00e4ner Nationalstaaten.\n\nIm Allgemeinen ist das Bewusstsein gering, dass MigrantInnen in den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern genauso wie in den Herkunftsl\u00e4ndern zum Wohlstand beitragen, ihn oft sogar erst erm\u00f6glichen. Auch in L\u00e4ndern wie der Schweiz, die ohne Zuwanderung wirtschaftlich wie sozial eine scharfe Krise erleben w\u00fcrden, bleibt der Grundtenor im \u00f6ffentlichen Diskurs ausl\u00e4nderfeindlich. Unrechtsverh\u00e4ltnisse, Diskriminierung und Menschenhandel, aber auch Schiffskatastrophen auf dem Mittelmeer, rufen zwar immer wieder Emp\u00f6rung hervor, an der Migrationsabwehr- und Einwanderungspolitik \u00e4ndern sie letztlich wenig bis nichts.\n\nInsofern ist es zu begr\u00fcssen, dass die Staatengemeinschaft einstimmig die besagte\u00a0<a title=\"Link: http:\/\/www.un.org\/ga\/search\/view_doc.asp?symbol=A\/68\/L.5\" href=\"http:\/\/www.un.org\/ga\/search\/view_doc.asp?symbol=A\/68\/L.5\" rel=\"nofollow noopener\">Deklaration<\/a>\u00a0unterst\u00fctzt, die transnationale Mobilit\u00e4t als Schl\u00fcsselfaktor einer nachhaltigen Entwicklung anerkennt und global die Menschenrechte von Migranten st\u00e4rken will.\n\n<strong>Migration schafft Versorgungsl\u00fccken<\/strong>\n\nWas die Bef\u00fcrwortern der Liberalisierung von Arbeitsmigration jedoch kaum diskutieren, ist die Tatsache, dass mehr und mehr L\u00e4nder geradezu mit der Arbeitskraft ihrer B\u00fcrgern spekulieren. Der Mensch wird zunehmend zu einer Ware, die von einer Billigproduktionszone zur n\u00e4chsten verschoben werden kann, um Preise und L\u00f6hne niedrig zu halten. Die psychologischen und sozialen Auswirkungen und Kosten f\u00fcr das Individuum und den Zusammenhalt der Gesellschaft, bleiben aussen vor.\n\nEine echte Nachhaltigkeitspolitik sollte breiter denken und auch die Rechte derjenigen sch\u00fctzen, die zur\u00fcckbleiben m\u00fcssen oder wollen. Noch spricht kaum jemand von den Kindern, die ohne M\u00fctter und V\u00e4ter aufwachsen und von den Alten, die ohne Pflege ihrer Angeh\u00f6rigen sterben. Mit der Arbeitskraft, die weltweit auf den Markt geworfen wird, entsteht ein Defizit auf dem nichtmonet\u00e4ren Markt der Beziehungsarbeit und Pflege. In jeder Gesellschaft wird mehr als 50 Prozent der Arbeitskraft gratis, das heisst ausserhalb der Erwerbst\u00e4tigkeit geleistet. Sie ist f\u00fcr den Erhalt und die Reproduktion einer Gesellschaft unerl\u00e4sslich. Wird nun die Migration als Instrument der Armutsbek\u00e4mpfung und Entwicklung gef\u00f6rdert, ist es unerl\u00e4sslich, diese Arbeit durch neue soziale Sicherungsnetze zu ersetzen.\n\nEs reicht also nicht, legale Migrationskan\u00e4le zu \u00f6ffnen, um MigrantInnen vor Ausbeutung zu sch\u00fctzen. Es bedarf einer globalen St\u00e4rkung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Denn nur wenn \u00fcberall die Basisversorgungsrechte gew\u00e4hrleistet sind, k\u00f6nnen sich Menschen gegen ausbeuterische Arbeitsverh\u00e4ltnisse und Schlepperwesen wehren. Werden Regierungen nicht in die Pflicht genommen, werden sie nur allzugern ihre Versorgungspflichten an auswandernde Landsleute delegieren.\n\n<strong>Nahezu die H\u00e4lfte aller Migrierenden sind Frauen<\/strong>\n\nAm Schluss noch ein Einwand: Lieber David Kaufmann, lesen Sie bitte Ihren Blog nochmals durch und bedenken Sie, die H\u00e4lfte der Erdbev\u00f6lkerung sind Frauen. Als Migrantinnen arbeiten sie im Sexgewerbe, in der Pflege und der Hausarbeit, aber auch im industriellen Niedrigstlohnsektor. Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen, verdienen sie auf allen Ebenen der Gesellschaft f\u00fcr die gleiche Arbeit erheblich weniger als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen und erledigen daneben noch gratis und unversichert den Grossteil der Haus- und Pflegearbeit. Grund genug die Frauen aktiv \u00a0mitzudenken, wenn wir von Entwicklung, Wirtschaft und Migrationspolitik reden.\n\nAllerdings gen\u00fcgt auch dieser Beitrag meinen Genderanspr\u00fcchen nicht mehr, nachdem mir die foraus-Redaktion den geschlechtergerechten Sprachgebrauch wegredigiert hat.\n\n<strong><em>Nina Schneider\u00a0<\/em><\/strong><em>ist bei Alliance Sud verantwortlich f\u00fcr internationale Entwicklungspolitik.<\/em>\n\n<em>Der foraus-Blog ist ein Forum, das sowohl den foraus-Mitgliedern als auch Gastautoren\/innen zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Die hier ver\u00f6ffentlichten Beitr\u00e4ge sind pers\u00f6nliche Stellungsnahmen der Autoren\/innen. Sie entsprechen nicht zwingend der Meinung der Redaktion oder des Vereins foraus.<\/em>\n\n<em>Partnerorganisation:<\/em>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"archive-status":[],"region":[],"custom-themes":[1820],"class_list":["post-79919","blog-post","type-blog-post","status-publish","hentry","custom-themes-migration"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog-post\/79919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog-post"}],"about":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog-post"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"archive-status","embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/archive-status?post=79919"},{"taxonomy":"region","embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/region?post=79919"},{"taxonomy":"custom-themes","embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/custom-themes?post=79919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}