{"id":79789,"date":"2015-10-28T00:00:00","date_gmt":"2015-10-27T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/foraus.ch\/blog-post\/sdg-inc-partnerschaften-sollen-zum-ziel-fuehren\/"},"modified":"2026-05-27T11:20:56","modified_gmt":"2026-05-27T09:20:56","slug":"sdg-inc-partnerschaften-sollen-zum-ziel-fuehren","status":"publish","type":"blog-post","link":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/blog-post\/sdg-inc-partnerschaften-sollen-zum-ziel-fuehren\/","title":{"rendered":"SDG Inc.: Partnerschaften sollen zum Ziel f\u00fchren"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"fo-blog__detail__content__excerpt\">\n\n<b>Die SDG sollen mittels Partnerschaften umgesetzt werden. Ein Augenschein, wie Grosskonzerne in der Schweiz heute ihrer Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit nachkommen und wo Verbesserungspotenzial besteht.<\/b>\n\n<\/div>\n&nbsp;\n<div class=\"fo-blog__detail__content__content\">\n<div class=\"fo-row\">\n<div class=\"fo-blog__content-html\">\n\nDer Planet soll gesch\u00fctzt, Wohlstand gef\u00f6rdert und Frieden erreicht werden. Die 17 Ziele, die am UN-Nachhaltigkeitsgipfel gesetzt und in der Agenda 2030 festgehalten worden sind, bauen auf den Millenniums-Entwicklungszielen auf und vervollst\u00e4ndigen, was diese nicht erreicht hatten. Die Agenda 2030 ist ein Mittel, um u.a. gegen Armut und Hunger vorzugehen, die Gesundheit und Bildung zu f\u00f6rdern, Zugang zu sauberem Wasser zu bieten, Innovation und Infrastruktur voranzutreiben, Produktion und Konsum verantwortungsvoll zu gestalten sowie Klimaschutz effizient anzugehen. Der Weg zur erfolgreichen Umsetzung: Partnerschaften. Die bisher pr\u00e4sentierten Partnerschaften, die zur Umsetzung eines der 17 Ziele beitragen wollen, bestehen gr\u00f6sstenteils aus der Zusammenarbeit von Regierungen, internationalen Organisationen und Stiftungen. Noch stark in der Minderheit ist die direkte Zusammenarbeit mit Grossunternehmen.\n\n<b>Mittel zum Erfolg: Einbezug der Wirtschaft<\/b>\n\nDie Ziele des Nachhaltigkeitsgipfels d\u00fcrften jedoch nur erfolgreich angegangen werden, wenn auch die Wirtschaft vermehrt mit in die Umsetzung resp. direkte Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen eingebunden wird. Denn:\n\u2022 Grossunternehmen k\u00f6nnen ihre Produktions- resp. Wertsch\u00f6pfungskette nachhaltig gestalten und dadurch zum Erreichen gesteckter Ziele in den Bereichen Umweltschutz und Arbeitsbedingungen beitragen.\n\u2022 Sie verf\u00fcgen in ihrem T\u00e4tigkeitsbereich \u00fcber ein sehr fundiertes Knowhow. In Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen k\u00f6nnte dieses zielorientiert eingesetzt werden.\n\u2022 Internationale Organisationen kennen die Bed\u00fcrfnisse und verf\u00fcgen \u00fcber Netzwerke vor Ort. Ein Schulterschluss mit Unternehmen w\u00fcrde diese Informationen mit dem Knowhow und den Mitteln der Wirtschaft verbinden.\nNachhaltiges Handeln darf jedoch nicht mit altruistischem Handeln der Unternehmen gleichgesetzt werden. Vielmehr kommt auch ihnen Nachhaltigkeit direkt zugute. Von mehr Arbeitssicherheit, Arbeitszufriedenheit, einem schonungsvolleren Umgang mit der Umwelt und nicht zuletzt den daraus resultierenden positiven Werbeeffekten d\u00fcrften alle Beteiligten profitieren.\n\n<b>Nachhaltigkeit ist f\u00fcr Schweizer Unternehmen kein Fremdwort. Aber&#8230;<\/b>\n\nEin Augenschein bei grossen Unternehmen mit Sitz in der Schweiz macht deutlich, dass die Wichtigkeit von nachhaltigem Wirtschaften durchaus erkannt worden ist. Von den zwanzig im Swiss Market Index (SMI) gelisteten Unternehmen ist nur bei deren zwei kein Hinweis auf Nachhaltigkeit zu finden, alle anderen verf\u00fcgen \u2013 oft sehr prominent platziert \u2013 \u00fcber gesteckte Ziele, die sie erreichen m\u00f6chten. Rund zw\u00f6lf der zwanzig Unternehmen sind Teil des UN Global Compacts, einer Initiative der Vereinten Nationen, die nachhaltiges Handeln der Wirtschaft fordert und f\u00f6rdert. Auffallend ist, dass die Mehrheit der Unternehmen die Ziele in Eigenregie und oft nur sehr vage formuliert hat; meist handelt es sich nicht um eine direkte Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen resp. um das Erreichen in Zusammenarbeit formulierter Ziele.\n\n<b>Br\u00fcckenbauerin Schweiz<\/b>\n\nEine direkte Zusammenarbeit von internationalen Organisationen und Unternehmen d\u00fcrfte sich als aufw\u00e4ndiger gestalten als eine reine Selbstverpflichtung zu gesteckten Zielen. Sie erm\u00f6glicht aber einen st\u00e4ndigen Informationsaustausch und die M\u00f6glichkeit, auf Ver\u00e4nderungen schneller und effizienter zu reagieren. Die Schweiz ist Gaststaat vieler internationaler Organisationen wie die ITU (internationale Fernmeldeunion) oder der Weltpostverein wie auch diverser Sonderorganisationen der Vereinten Nationen wie die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die ILO (internationale Arbeitsorganisation) und das international Bureau of Education der Unesco). Gleichzeitig haben viele globale Wirtschaftsakteure wie Syngenta, LafargeHolcim und Transocean ihren Sitz in der Schweiz. Die besten Voraussetzungen, um den Versuch zu wagen, als Br\u00fcckenbauerin zwischen internationalen Organisationen und der Wirtschaft t\u00e4tig zu werden. Es w\u00e4re ein Beitrag der Schweiz, dem 17. Ziel des Nachhaltigkeitsgipfels, den Partnershipss, einen Schritt n\u00e4her zu kommen.\n\nWeshalb viele Unternehmen bis heute keiner direkten Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen nachgehen und wie die Rolle der Schweiz als Br\u00fcckenbauerin aussehen k\u00f6nnte, ist Teil einer laufenden Untersuchung und d\u00fcrfte in einigen Wochen bekannt sein.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":68606,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"archive-status":[],"region":[],"custom-themes":[1953],"class_list":["post-79789","blog-post","type-blog-post","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","custom-themes-internationale-zusammenarbeit-entwicklung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/blog-post\/79789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/blog-post"}],"about":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog-post"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"archive-status","embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/archive-status?post=79789"},{"taxonomy":"region","embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/region?post=79789"},{"taxonomy":"custom-themes","embeddable":true,"href":"https:\/\/foraus.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/custom-themes?post=79789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}