Politique en scène : Zukunft entscheiden

September 2024

August 2026

Foraus und Proberaum Zukunft inszenieren gemeinsam zukünftige Herausforderungen der Schweizer Aussenpolitik in einem einzigartigen Setting.  Die erste Edition bildet „die Jahrtausendflut“, eine Inszenierung im Berner Ratshaus mit einem rund 100-köpfigen Publikum.

Um was geht es?
Frühling 2037. Eine Jahrtausendflut trifft das Alpenland Schweiz. Wochenlange Unwetter, Schmelzwasser und Extremniederschlag reissen Hänge mit sich und fluten das Mittelland. Die Behörden sind  überfordert. Unsere Nachbarstaaten sind bereit, mit ihren Grünhelmen – neuformierte «Truppen gegen den Klimawandel» – die Schweiz zu unterstützen. Im Gegenzug muss die Schweiz ihre eigene Bevölkerung in den Grünhelm-Dienst schicken. Was tun?

In «Die Jahrtausendflut» trifft das Publikum in einer nicht so fernen Zukunft auf hochkarätige Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und muss
sich entscheiden: Den Grünhelmen beitreten und sich zum Klima-Dienst verpflichten oder die Krise alleine stemmen? Auf dem Spiel stehen Menschenleben und die Schweizer Unabhängigkeit. Das Ultimatum läuft um 21 Uhr ab.

Mit Persönlichkeiten wie Daniel Koch, Regula Rytz, Flavien Gousset, Christine Badertscher, Daniel von Muralt, Toni Eder, Schauspielende der Bühnen Bern und vielen mehr!

Vorstellungen:
23.April | 29.April | 30.April (Special Edition Young*) | 5.Mai (Special Edition Young*)
Türöffnung: 18:30 | Beginn: 19:00
Im Rathaus Bern (Rathausplatz 2, 3011 Bern)
Dauer: ca 2 Stunden, Sprache: DE

– > TICKETS BESTELLEN

Eventflyer

Flyer für Schulklassen

Für Fragen: tickets@foraus.ch / Kontaktperson: Luana Nava 076 439 27 07

Warum ist das Projekt wichtig?
Politische Problematiken müssen sowohl wissenschaftlich fundiert als auch verständlich und vor allem emotional berührend dargestellt werden. Gerade Aussenpolitik wirkt oft weit weg, komplex und alltagsfern. Die Flut an Informationen bewirkt leider oft den sogenannten “Ohnmachtszustand” bei dem die eigene politische Beteiligung nichtig erscheint. Und obwohl sich viele junge Menschen zum Beispiel im Bereich Klimapolitik bei Initiativen wie den „Fridays for Future“ engagieren, bleibt ihre politische Partizipation sehr niedrig (srf 2023). Politische Prozesse müssen mit neuen, innovativen Formaten erlebbar gemacht werden. Hierfür braucht es Methoden aus der Kunst und Kultur.

Der erste Pilot findet an vier Veranstaltungen zur Klimaaussenpolitik statt. Wir wollen  junge Menschen motivieren und befähigen, sich in die Debatte zur Klima- und Umweltaussenpolitik einzubringen, sich mit Andersdenkenden solidarisch zu zeigen und gemeinsam Kompromisse zu finden. Mit Politique en scène bringen wir so die junge Bevölkerung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu ökologischen Fragestellungen zusammen.

Das Projekt wird von einem parteiübergreifenden Beirat begleitet, welcher die Visibilität und Qualität des Projektes sicherstellt. Der Beirat setzt sich aus Wissenschaftler:innen, Politiker:innen, Personen der Zivilgesellschaft und foraus Expert:innen zusammen.