Johanna Jean-Petit-Matile hat Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg i.Ü., am Center for Transnational Studies in London und in Kopenhagen studiert. Nach dem Bachelor absolvierte sie ein Praktikum bei der Delegation der Europäischen Union für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein in Bern. An den Master anschliessend arbeitete Johanna unter anderem bei einem Gericht und in einer Kanzlei als Anwaltspraktikantin. Zurzeit verfasst sie eine Doktorarbeit im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts «Covid-19 in der Gesellschaft» zum Thema Menschenrechte in der Krisengouvernanz. Die letzten zwei Jahre war Johanna im Vorstand der Regiogruppe Basel von foraus engagiert. Neben ihrem Interesse für die Beziehungen der Schweiz und EU beschäftigt sich Johanna mit Menschenrechts- und Föderalismusfragen in einem internationalen Kontext. Sie war bis im Mai 2026 Vorstandsmitglied.
Publications by Johanna Jean-Petit-Matile
Die Schweizer Aussenpolitik befindet sich angesichts geopolitischer Fragmentierung, Budgetkürzungen, Militarisierung, technologischer Umbrüche und der Klimakrise in einem tiefgreifenden Wandel. Gleichzeitig geraten Fortschritte in der Gleichstellung der Geschlechter zunehmend unter Druck. Die Autor:innen unserer neusten Publikation vertreten die Auffassung, dass dieser «Backlash» nicht als Randphänomen verstanden werden kann, sondern eine strukturelle Entwicklung darstellt.