Zentralasien ist kulturell wie sprachlich eine sehr diverse Region, mit einer reichen Geschichte und einer nicht minder faszinierenden Gegenwart. Das Verhältnis von Mehr- und Minderheiten ist dabei von einer Vielzahl von Faktoren geprägt, wie der unterschiedlichen Konzeption von Nationalstaaten, Migrationsprozessen oder lokalen Formen der Interaktion und Konfliktvermeidung. In dieser Veranstaltung wird anhand einer Reihe von Fallbeispielen die Komplexität ethnischer Beziehungen und Modellen von sozialer Identität in der Region diskutiert sowie deren aktuelle politische Relevanz beleuchtet.