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President
Marianna De Stefano
foraus’ position – Inquiries regarding publications, expert opinions, or specific projects
marianna.destefano@foraus.ch
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Marianna De Stefano
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Media Coverage
Press Releases
Swiss foreign policy is undergoing a profound transformation in the face of geopolitical fragmentation, budget cuts, militarization, technological upheavals, and the climate crisis. At the same time, progress toward gender equality is coming under increasing pressure. The authors of our latest publication argue the view that this “backlash” cannot be understood as a marginal phenomenon, but rather represents a structural trend.
Die Schweizer Aussenpolitik befindet sich angesichts geopolitischer Fragmentierung, Budgetkürzungen, Militarisierung, technologischer Umbrüche und der Klimakrise in einem tiefgreifenden Wandel. Gleichzeitig geraten Fortschritte in der Gleichstellung der Geschlechter zunehmend unter Druck. Die Autor:innen unserer neusten Publikation vertreten die Auffassung, dass dieser «Backlash» nicht als Randphänomen verstanden werden kann, sondern eine strukturelle Entwicklung darstellt.
Bern, 9. Mai 2026 – Der partizipative Schweizer Think Tank foraus hat an seiner Generalversammlung Marianna De Stefano zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Elisa Cadelli an, die nach drei Jahren an der Spitze der Organisation zurücktritt.
Marianna De Stefano interessiert sich besonders dafür, wie die Schweiz auf ein sich rasch wandelndes globales Umfeld reagieren kann – von geopolitischen Spannungen über Migration bis hin zu den Chancen und Risiken neuer Technologien. Mit einem akademischen Hintergrund in Internationalen Beziehungen und Public Policy sowie beruflicher Erfahrung in der Beratung des öffentlichen Sektors und in der Sicherheitspolitik steht sie für den Ansatz von foraus, neue Stimmen in die aussenpolitische Debatte einzubringen. Im Rahmen ihres bisherigen Engagements bei der foraus Regiogruppe Bern hat sich Marianna De Stefano bereits aktiv für die Förderung des Dialogs eingesetzt sowie auch junge Menschen ermutigt, zur Rolle der Schweiz in globalen Fragen beizutragen.
Elisa Cadelli leitete foraus von April 2023 bis Mai 2026. Ihr Engagement und ihre Führung haben die Position der Organisation als Plattform für eine partizipative Aussenpolitik gestärkt. Der Vorstand und die Geschäftsstelle von foraus danken ihr herzlich für ihr bemerkenswertes Engagement, das von der Versammlung einstimmig mit tosendem Applaus gewürdigt wurde.
“foraus lebt von seiner partizipativen und engagierten Kultur – und genau diese möchte ich bewahren. Gleichzeitig wollen wir uns weiterentwickeln, nachhaltig wachsen, neue Zielgruppen erreichen und Talente fördern, um auf der bestehenden Stärke von foraus aufzubauen.” – Marianna De Stefano
Parallel zur Wahl des neuen Präsidiums hat die Generalversammlung den bisherigen Vorstand wiedergewählt, wobei Ségolène Bosshard und Sabrina Nick als neue Mitglieder hinzukommen und Johanna Jean-Petit-Matile, Linda Sulzer und Nihat aus dem Vorstand austreten.
Mit dieser neuen Konstellation bekräftigt foraus sein Engagement, die Aussenpolitik aktiv mitzugestalten, indem neue Stimmen im öffentlichen Diskurs gefördert werden.
Kriege, geopolitische Spannungen und zunehmende Blockaden internationaler Organisationen setzen die multilaterale Sicherheitsordnung unter Druck. Gerade in diesem Umfeld übernimmt die Schweiz 2026 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) – einer der letzten Plattformen, in der Staaten aus Europa, Nordamerika und Eurasien weiterhin sicherheitspolitische Fragen gemeinsam verhandeln. Die neue foraus Publikation «Schweizer OSZE Vorsitz 2026: Handlungschancen der Task Force OSZE» analysiert, wie die Schweiz ihre Rolle als Brückenbauerin nutzen kann, um die OSZE als inklusive Dialogplattform zu erhalten.
Die in Zusammenarbeit von foraus und der Schweizerischen Helsinki Vereinigung (SHV) entstandene Publikation ordnet den Schweizer Vorsitz in die aktuelle Krise des regelbasierten Multilateralismus ein. In der Publikation von Simon Rochat, Gianluca Schneiter, Michèle Häfliger und Berenika Zeller, wird erläutert, wie die vom Schweizer Vorsitz gesetzten Prioritäten darauf abzielen, die institutionelle Handlungsfähigkeit trotz Budgetblockaden durch verstärkte Kooperation in der Wirtschafts- und Umweltdimension zu wahren. Weitere Schwerpunkte bilden die konsequente Einhaltung der Helsinki-Prinzipien im Kontext des Ukraine-Wiederaufbaus sowie die Positionierung der OSZE als inklusive Dialogplattform auf Augenhöhe.
Folgende Empfehlungen formuliert die Analyse jenseits der EDA-Prioritäten:
Ganz grundsätzlich sollte der Vorsitz realistische Ziele verfolgen. Mit effizienten Schritten soll die Schweiz die Handlungsfähigkeit der OSZE stärken und ein klares Zeichen für Frieden und Sicherheit in Europa setzen.
Bei Interesse an einer Interviewanfragen oder weiteren Informationen können Sie sich direkt bei Prachi Saxena, Medienverantwortliche bei foraus, melden.
Bern, 16.03.2026 – Eine Volksabstimmung zur Revision des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und China ist nicht unwahrscheinlich. Damit ist das Abkommen längst kein rein technokratisches Nischenthema mehr, sondern eine Frage mit wachsender politischer und gesellschaftlicher Relevanz. Der neue foraus Policy Brief «Zwischen mehr Marktzugang und Wertepolitik: Die Revision des Freihandelsabkommens Schweiz–China im geopolitischen Wandel» analysiert, wie die Schweiz ihre wirtschaftlichen Interessen im chinesischen Markt sichern kann, ohne neue strategische Abhängigkeiten zu schaffen.
Der von Elisa Cadelli und Selina Hänni verfasste Policy Brief ordnet die laufenden Diskussionen um eine Modernisierung des Abkommens im Kontext geopolitischer Spannungen, europäischer De-Risking-Debatten und veränderter wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen in China ein. Dabei zeigt das Papier auf, welche strategischen Leitlinien eine Revision des Abkommens erfüllen sollte.
Der Policy Brief definiert drei zentrale Anforderungen an eine Revision des Abkommens:
1. Wirtschaftliche Tragfähigkeit: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportwirtschaft, erleichterter Marktzugang für strategische Sektoren sowie Unterstützung der Ansiedlung hochwertiger Investitionen.
2. Resilienz und Sicherheit: Keine leichtfertige Reduktion bestehender Abhängigkeiten, sondern eine Revision, die von einer systematischen De-Risking-Strategie und klaren Notfallmechanismen flankiert wird.
3. Wertebasierung mit Augenmass: Verankerung klarer Mindeststandards im Bereich Arbeitsrechte, Umwelt und Menschenrechte, ohne in unrealistische Transformationsansprüche zu verfallen.
Medienvertreter:innen sind eingeladen, mit den Autorinnen über die Ergebnisse des Policy Briefs zu sprechen. Interviews, Hintergrundgespräche sowie Zitate zur Einordnung der Publikation können auf Anfrage koordiniert werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Prachi Saxena.
Geneva, 19 January 2026 – Building on the success of its first edition, GenSouth returns in 2026 with a new cohort of young researchers from Global South think tanks, invited to Geneva – capital of multilateralism. Organised by foraus – Swiss Forum on Foreign Policy, and supported by the Canton and City of Geneva as well as the Friedrich Ebert Foundation, this unique programme offers a direct exchange platform between emerging Global South voices and key multilateral actors.
This delegation brings together 15 participants aged between 20 and 33, coming from 13 different countries: South Africa, Algeria, Saudi Arabia, Argentina, Brazil, Cambodia, Egypt, India, Indonesia, Kenya, Mexico, Nepal and Pakistan. Over the course of four days, the group will take part in workshops, discussions and meetings with Geneva-based experts and international organisations, thereby reinforcing Geneva’s role as a global hub for diplomacy.
Following their stay in Geneva, the 15 researchers will continue the programme by jointly drafting a Project Brief containing concrete recommendations for a more inclusive and effective multilateral system. The document will address key thematic areas such as the reform of the international financial architecture, climate justice, reform of the United Nations Security Council, and public systems through international cooperation. Its publication is scheduled for April 2026.
In a global context marked by rising tensions and increasingly complex multilateral challenges, GenSouth 2026 aims to strengthen the inclusion of Global South perspectives in international debates, where they remain under-represented.
For more information on GenSouth 2026 and its participants, as well as to access future publications, please contact:
Raphaëlle Leung – Project and Communications Manager
raphaelle.leung@foraus.ch
Learn more: https://foraus.ch/fr/gensouth-2026/
About foraus: foraus – the Swiss Forum on Foreign Policy is Switzerland’s participatory foreign policy think tank. Our active grassroots community of young people influences foreign policy, how it is developed, and creates platforms for new voices to be heard both in Switzerland and internationally. We publish high-quality, evidence-based content with constructive policy recommendations, organize thought-provoking events, and develop innovative tools for citizen impact and engagement, all aimed at addressing global challenges.