Unsere Inhalte

Klima, Energie & Mobilität

Blogbeiträge

Veröffentlichungen

Dezember 2019

Protecting the Environment in Court: A case for the reinforcement of environmental rule of law

Over the past decades, global environmental governance has significantly developed and now includes a large number of international agreements, mechanisms and institutions. However, as 2019’s climate strikes and demonstrations have highlighted, no significant improvement has been achieved. In order to achieve long-term and profound progress in environmental governance, policy focus needs to be complemented by intensified efforts to strengthen environmental rule of law. To do so, the capacity of international courts to pronounce judgements on environmental matters, the clarity and scope of environmental legal principles, and compliance with and implementation of judgements must be further strengthened. This policy brief outlines concrete steps which justice and foreign ministries can take, both nationally and internationally, in order to strengthen environmental rule of law.

TéLéCHARGER LE DOCUMENT

Partager

November 2019

Grassroots ideas to halt biodiversity loss

Biodiversity is in a desolate state. In their first report released in May 2019, the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) finds that biodiversity is declining at rates faster than at any time in human history, threatening ecosystem functions critical to human survival and wellbeing. While the report is novel in terms of its scope and multilateral backing, the overall trends were long known, yet largely outside of the awareness of society. That’s why, in autumn 2018, foraus set out to crowdsource innovative ideas on how to tackle the biodiversity crisis through a newly developed online policy innovation tool: Policy Kitchen. Together with experts, foraus defined three challenges with a link to foreign policy, in which action is particularly needed: How to square biodiversity conservation and economic development? How to make trade more biodiversity-friendly? And how to improve global governance around biodiversity conservation? foraus discussed these questions with over 100 participants from various backgrounds. The process resulted in 43 ideas on biodiversity conservation, four of which were developed further and are presented in this publication.

TéLéCHARGER LE DOCUMENT

Partager

November 2017

Neue Wege in der Schweizer Klimapolitik

Die Schweiz war 2015 für einen Treibhausgas-Ausstoss von 48.1 Mio Tonnen CO2-Äquivalenten (CO2eq) verantwortlich. Die Emissionen sollen gegenüber 1990 mittels verschiedener Massnahmen um 50% gesenkt werden. Die Schweiz wird deshalb oft als Vorreiterin im Klimaschutz bezeichnet und ist Mitglied der «Paris High Ambition Coalition». Umfassende Klimaziele sind komplex. Darum schlagen die Autor*innen vor, die Forschungs- und Innovationsstärke der Schweiz zu nutzen, um Klimadaten besser zugänglich zu machen. Durch die Gründung eines Swiss Open Climate Data Centers stünden sowohl für Forschung als auch Unternehmen mehr Daten im Klimabereich zu Verfügung. Damit unterstützt die Schweiz einerseits eine wissenschaftsbasierte Klimapolitik. Andererseits ermöglicht der Zugang zu Daten die Entwicklung neuer Technologien und Dienstleistungen und stellt damit einen wichtigen Standortfaktor dar für Unternehmen, welche aus innovativen Lösungen tatsächliche  Anwendungen entwickeln. Durch gezielte Förderung von Open Data Projekten, bspw. als Kriterium bei Nationalfonds-Projekten, kann die Schweiz den Datenzugang zusätzlich antreiben.

 

TéLéCHARGER LE DOCUMENT

Partager

August 2016

Kohärente Umweltpolitik für eine globalisierte Schweiz

Die Menschheit lebt ökologisch auf zu grossem Fuss. Sie beansprucht 1.6 Mal mehr natürliche Ressourcen, als die Erde regenerieren kann. Die Schweiz trägt viel dazu bei: Würden alle Menschen so leben wie wir, wären drei Planeten nötig. Dabei fallen mittlerweile fast drei Viertel unserer Umweltbelastung im Ausland an. Sie steckt in importierten Produkten und Gütern, die wir konsumieren. Inhaltlich muss die Schweiz sodann national und international wirksame Massnahmen ergreifen. Im Inland besteht Nachholbedarf, vor allem in den Bereichen Klimaschutz, Biodiversität sowie nachhaltiger Konsum und Produktion. Der steigenden Umweltbelastung, die im Ausland durch unseren Konsum verursacht wird, sollte die Schweiz auch mit aussenwirksamen Strategien entgegentreten. Dieses Papier präsentiert fünf Hebel, mit denen die Schweiz ausserhalb ihrer Grenzen auf eine ressourcenschonende Wirtschaft hinwirken kann und zeigt konkrete Handlungsempfehlungen auf.

TéLéCHARGER LE DOCUMENT

Partager

Juni 2010

Das Klima nach Kopenhagen

Die Schweiz steht vor wegweisenden Entscheidungen in der Klimapolitik. Zurzeit revidiert das Parlament das CO2-Gesetz im Hinblick auf die Periode nach 2012. Der Klimawandel als globales Problem hält sich an keine Grenzen und kann nur durch ein starkes Engagement aller Länder eingedämmt werden. Daher sind Emissionsziele, Finanzmittel und internationale Zusammenarbeit für die Schweizer Aussenpolitik von besonderer Bedeutung. Die Erreichung des 2-Grad-Zieles ist aus wissenschaftlicher Sicht nur möglich, wenn die Industrieländer ihre Emissionen bis 2020 um mindestens 25-40% und bis 2050 um mindestens 80-95% senken (gegenüber dem Stand von 1990). Die Schweiz muss aus verschiedenen Gründen ein ambitioniertes Emissionsziel von 30-40% bis 2020 anstreben: als besonders wohlhabendes Land haben wir eine grosse Verantwortung. Unser Konsum von Gütern aus dem Ausland führt zu hohen versteckten (sogenannt „grauen“) Emissionen. Die Schweiz verursacht ungefähr gleich viel CO2-Emissionen durch Importe, wie sie im Inland ausstösst. Vergleichbare Länder haben sich Ziele um 30-40% gesetzt, die wir mit Innovationen (z. B. in der Gebäudeisolation und energieeffizienten Fahrzeugen) auch erreichen könnten. Schliesslich haben wir ein grosses Eigeninteresse daran, unsere Abhängigkeit von Erdöl zu verringern und einen starken Exportsektor für saubere Technologien zu entwickeln. Eine selbstbewusste Klimapolitik mit ambitionierten Zielen, angemessenen Finanzmitteln und internationalen Partnerschaften bietet für die Schweiz auch nach Kopenhagen innen- und aussenpolitische Chancen. Sie kann sich damit als umweltfreundliche und verantwortungsbewusste Nation positionieren, die Exportchancen der Clean-Tech-Industrie verbessern, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren und einen wirksamen Beitrag zum internationalen Klimaschutz leisten. Eine isolierte, zurückhaltende Klimapolitik ist hingegen weder verantwortungsbewusst noch zukunftsfähig.

TéLéCHARGER LE DOCUMENT

Partager

Juli 2013

Jenseits von Nuklear

Die Schweizer Pläne, aus der Kernenergie auszusteigen und ambitionierte CO2-Reduktionsziele umzusetzen, machen einen Umbau der heute vorhandenen Stromversorgung unumgänglich. Die Veränderungen von Stromverbrauch und Stromproduktion werfen zahlreiche ökonomische, juristische, institutionelle und technische Fragen auf. Dieses Diskussionspapier setzt sich mit den aktuellen technischen Veränderungen im Strombereich und den daraus folgenden aussenpolitischen Herausforderungen in einem europäischen Kontext auseinander. Die zentrale Frage lautet: Wie ist die Bereitstellung einer technisch effizienten und nachhaltigen Stromversorgung für die Schweiz in Zukunft zu erreichen? Für die Entwicklung einer europäischen Stromstrategie ist der Abschluss eines Stromabkommens mit der EU von grossem Vorteil, da es allen Teilnehmern eine Gleichbehandlung zusichern wird. Gemeinsame Gremien können eine wichtige Plattform für den Austausch und die Koordination mit europäischen Partnern bieten. Für das in diesem Papier diskutierte Problem der Bereitstellung einer technisch effizienten und nachhaltigen Stromversorgung für die Schweiz kann ein liberalisierter europäischer Strommarkt unter den richtigen Rahmenbedingungen effiziente und nachhaltige Lösungen liefern. Allerdings gibt ein Stromabkommen keine direkte Antwort darauf, wie dies geschehen soll. Zudem sind die Verhandlungen mit der EU wegen ungeklärten institutionellen Fragen blockiert. Um mit anderen europäischen Staaten eine Vorreiterrolle in der Gestaltung der zukünftigen Stromversorgung einzunehmen, erscheint ein Stromabkommen mit der EU vorläufig nicht als zwingende Voraussetzung. Daher darf nicht länger auf dessen Abschluss gewartet werden, um den Umbau der Stromversorgung möglichst früh, koordiniert und effizient einzuleiten. Wegen der offensichtlichen Vorteile ist der Abschluss eines Stromabkommens dennoch weiterhin entschlossen zu verfolgen.

TéLéCHARGER LE DOCUMENT

Partager

Projekte

Nachhaltige, gesunde und zugängliche Lebensmittel für alle

In dieser Workshop-Reihe zur Transformation von Ernährungssystemen untersuchten wir, welche nationalen Politiken und transnationalen Governance-Systeme erforderlich sind, um bis 2030 nachhaltige und widerstandsfähige Lebensmittelsysteme in Europa zu erreichen.

 

Voir le projet

EU citizens in Switzerland: your voice, your opinion!

Mit diesem Projekt geben wir den in der Schweiz lebenden ausländischen Mitbürger:inne:n, insbesondere den EU-Bürger:inne:n, eine Stimme und eine aktive Rolle in der öffentlichen Debatte zu Klima-, Migrations- und Digitalpolitik und fördern einen konstruktiven Dialog über die gemeinsame Zukunft der Schweiz und der EU in diesem Politikbereich.

Voir le projet

Global Labs

Global Labs bringt Studierende aus Genf und darüber hinaus mit Fachleuten aus dem Internationalen Genf zur Förderung von innovativen politischen Ideen für die Zukunft der multilateralen Zusammenarbeit.

Voir le projet

Personen

Policy Fellow

Andreas Oeschger

Vorstandsmitglied und Policy Fellow

Sabrina Nick

Policy Fellow

Sébastien Chahidi

Review Board und Policy Fellow

Oskar Jönsson

Policy Fellow

Anna Stünzi