Fabian Dalbert
Vera Eichenauer
Darius Farman
Oskar Jönsson
Idris Abdelkhalek
Alina Begley
Nathalie Brügger
Kaan Bayir
Alicia Blair
Elisa Cadelli
Stefan Dörig
Elodie Gerber
Oliver Guggenbühl
Alicia Joho
Aude Juillerat
Fabian Marugg
Priya Mohanty
Sabrina Nick
Andreas Oeschger
Fabian Ottiger
Johan Sauser
Franziska Vogel
Dounia Rhouma
Lévi Sollberger
Marion Hischier
Aurèle CottonWas sind die grossen aussenpolitischen Herausforderungen der Schweiz, über die unsere Politiker:innen, Entscheidträger:innen und relevanten Akteur:innen informiert sein müssen, damit sie in den nächsten vier Jahren die nötigen Entscheide treffen können? In 14 prägnanten Aussenpolitik-Briefings untersuchen foraus-Expert:innen, wie das Schweizer Parlament die Aussenpolitik der letzten vier Jahre mitgestaltet hat und blicken auf anstehende Herausforderungen der Legislatur 2023-2027.
Zu den Einzelpublikationen:
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Die foraus-Autoren Philipp Lutz, Nicolas Solenthaler und Noah Sutter fordern die Einführung einer ‚Zirkulär-Bewilligung‘ für Drittstaatenangehörige. Damit kann das Entwicklungspotential zirkulärer Migrationsformen besser ausgeschöpft werden. Der Schlüssel dazu besteht in der Flexibilisierung von Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen für Drittstaatsangehörige. Ein temporärer Aufenthalt im Ausland soll nicht mit dem automatischen Verlust des Aufenthaltsrechts in der Schweiz einhergehen. Ohne eine Liberalisierung der Einwanderungskriterien wird so eine win-win-win Situation geschaffen: Die Schweiz profitiert von Fachkräften bei temporären Engpässen, die Herkunftsländer durch Rückflüsse von Humankapital und für die Migrierenden werden transnationale Lebensentwürfe realisierbarer.
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Die Schweizer Asylpolitik fluktuiert zwischen humanitärer Solidarität und politischer Abwehrreflexe. Gegenwärtig gelangen Geflüchtete meist durch irreguläre Flucht in die Schweiz, wobei deren Aufnahme die Bevölkerung spaltet. Um dieses Dilemma der Schweizer Asylpolitik zu adressieren, schlagen die foraus-AutorInnen ein neues Zulassungsmodell für Resettlement-Flüchtlinge vor. Dabei sollen Privatpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen die Aufnahme von Geflüchteten mitgestalten können, indem sie eine Partnerschaftsvereinbarung zur Aufnahme und Begleitung einer geflüchteten Person unterzeichnen. Die PartnerInnen setzen private Ressourcen dafür ein und können damit aus Eigeninitiative für die Bereitstellung von humanitärem Schutz beitragen. Das Modell der Swiss Refugee Partnership besitzt das Potential, die politische Legitimität sowie die demokratische Akzeptanz der Schweizer Asylpolitik zu stärken. Das Modell festigt die Input-Legitimität durch die Erweiterung der Mitgestaltungsmöglichkeiten der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft sowie durch die stärkere Verknüpfung der Zulassungspolitik mit der Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung. Gleichzeitig wird die Output-Legitimität gestärkt, indem ein gezielterer Schutz besonders verletzlicher Personen mit ausgewiesenem Schutzbedarf ermöglicht wird und Geflüchtete in der Schweiz verbesserte Integrationsperspektiven erhalten. Es findet ein besseres Matching zwischen Geflüchteten und Aufnehmenden statt: Jene die Schutz brauchen kommen dorthin, wo sie auf Offenheit und Unterstützung zählen können. Mit dem Modell einer Swiss Refugee Partnership lässt sich die Resettlement-Politik der Schweiz stärker institutionalisieren und flexibilisieren. Die Swiss Refugee Partnership erweitert die humanitären Kapazitäten der Schweiz und minimiert die Belastungen für die Gesamtgesellschaft. Dadurch verspricht das Modell eine substanzielle Innovation jenseits des etablierten Konflikts zwischen Abschottung und Willkommenskultur.
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The humanitarian crisis at the internal and external borders of Europe and the dysfunctionality of the Dublin Regulation call for political responses to the challenges posed by humanitarian migration to Europe. The European countries are deeply divided on how to reform the Common European Asylum System. Attempts to relocate asylum seekers across Europe have not succeeded and revealed the lack of solidarity among European countries. In this paper, we analyse the causes of the current asylum policy crisis in Europe and propose potential policy solutions. We conduct a thorough game-theoretical analysis of the incentive structures of countries and asylum seekers influenced by the rules of the Dublin Regulation. Based on this analysis, we propose a comprehensive reform of the Common European Asylum System.
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