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décembre 2021

Quo vadis? Envisioning human mobility for 2050

One year into the coronavirus pandemic that brought the world to a halt, the Open Think Tank Network’s grassroots think tanks partnered with the Kenyan-based youth empowerment organization, The Youth Café, to reflect on the impact of current transformative events on the various forms of migration. Recognizing that the future is unpredictable and with the aim of unraveling the range of possibilities it holds, a methodology to democratize strategic foresight was pioneered. The project engaged over one hundred participants from across the globe in a three-part workshop series and on the innovation platform Policy Kitchen. This report and an accompanying podcast series are the results of the participatory strategic foresight process. Diverse perspectives on the future of migration and crowd-sourced migration policy actions were ideated throughout the project. The project team regrouped the ideas into four key avenues for policymaking to set the political course for the participants’ visions of the future today, which are the following: Fair remuneration and inclusive working conditions; addressing the positive impact of migration on the social and economic challenges of an aging society; increase the decision-making power of cities and local level actors in migration management; and strengthening of urban-rural linkages in the context of climate change resilience and adaptation.

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octobre 2020

Die Zirkulär-Bewilligung. Das brachliegende Potenzial der Drittstaatenmigration

Die foraus-Autoren Philipp Lutz, Nicolas Solenthaler und Noah Sutter fordern die Einführung einer ‘Zirkulär-Bewilligung’ für Drittstaatenangehörige. Damit kann das Entwicklungspotential zirkulärer Migrationsformen besser ausgeschöpft werden. Der Schlüssel dazu besteht in der Flexibilisierung von Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen für Drittstaatsangehörige. Ein temporärer Aufenthalt im Ausland soll nicht mit dem automatischen Verlust des Aufenthaltsrechts in der Schweiz einhergehen. Ohne eine Liberalisierung der Einwanderungskriterien wird so eine win-win-win Situation geschaffen: Die Schweiz profitiert von Fachkräften bei temporären Engpässen, die Herkunftsländer durch Rückflüsse von Humankapital und für die Migrierenden werden transnationale Lebensentwürfe realisierbarer.

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février 2019

Swiss Refugee Partnership: Eine neue Zulassungspolitik im Schweizer Asylwesen

Die Schweizer Asylpolitik fluktuiert zwischen humanitärer Solidarität und politischer Abwehrreflexe. Gegenwärtig gelangen Geflüchtete meist durch irreguläre Flucht in die Schweiz, wobei deren Aufnahme die Bevölkerung spaltet. Um dieses Dilemma der Schweizer Asylpolitik zu adressieren, schlagen die foraus-AutorInnen ein neues Zulassungsmodell für Resettlement-Flüchtlinge vor. Dabei sollen Privatpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen die Aufnahme von Geflüchteten mitgestalten können, indem sie eine Partnerschaftsvereinbarung zur Aufnahme und Begleitung einer geflüchteten Person unterzeichnen. Die PartnerInnen setzen private Ressourcen dafür ein und können damit aus Eigeninitiative für die Bereitstellung von humanitärem Schutz beitragen. Das Modell der Swiss Refugee Partnership besitzt das Potential, die politische Legitimität sowie die demokratische Akzeptanz der Schweizer Asylpolitik zu stärken. Das Modell festigt die Input-Legitimität durch die Erweiterung der Mitgestaltungsmöglichkeiten der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft sowie durch die stärkere Verknüpfung der Zulassungspolitik mit der Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung. Gleichzeitig wird die Output-Legitimität gestärkt, indem ein gezielterer Schutz besonders verletzlicher Personen mit ausgewiesenem Schutzbedarf ermöglicht wird und Geflüchtete in der Schweiz verbesserte Integrationsperspektiven erhalten. Es findet ein besseres Matching zwischen Geflüchteten und Aufnehmenden statt: Jene die Schutz brauchen kommen dorthin, wo sie auf Offenheit und Unterstützung zählen können. Mit dem Modell einer Swiss Refugee Partnership lässt sich die Resettlement-Politik der Schweiz stärker institutionalisieren und flexibilisieren. Die Swiss Refugee Partnership erweitert die humanitären Kapazitäten der Schweiz und minimiert die Belastungen für die Gesamtgesellschaft. Dadurch verspricht das Modell eine substanzielle Innovation jenseits des etablierten Konflikts zwischen Abschottung und Willkommenskultur.

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août 2017

Prisoners of the Dublin Dilemma

The humanitarian crisis at the internal and external borders of Europe and the dysfunctionality of the Dublin Regulation call for political responses to the challenges posed by humanitarian migration to Europe. The European countries are deeply divided on how to reform the Common European Asylum System. Attempts to relocate asylum seekers across Europe have not succeeded and revealed the lack of solidarity among European countries. In this paper, we analyse the causes of the current asylum policy crisis in Europe and propose potential policy solutions. We conduct a thorough game-theoretical analysis of the incentive structures of countries and asylum seekers influenced by the rules of the Dublin Regulation. Based on this analysis, we propose a comprehensive reform of the Common European Asylum System.

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juillet 2012

Verhindert wirtschaftliche Entwicklung Migration?

In welchem Mass kann die Schweiz die Zuwanderung aus Drittstaaten in der Zukunft steuern? Eignen sich Entwicklungszusammenarbeit und Repression als Massnahmen für eine solche Steuerung? Eine Analyse der Haltung politischer VerantwortungsträgerInnen in der Schweiz zeigt, dass sie Immigration überwiegend als zu lösendes Problem wahrnehmen. Die dauerhafte Verringerung von Einwanderung ist unausgesprochenes Ziel vieler Politiker/innen. Sie setzen ihre Hoffnungen typischerweise in zwei Rezepte: Wirtschaftliche Entwicklung der Herkunftsregionen und Repression. Weil die beiden Rezepte als Alternativen wahrgenommen werden, besteht die Tendenz, die eine Strategie stärker zu betonen, wenn Zweifel an der Wirksamkeit der anderen aufkommen.

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Projets

Tour de Suisse FIFDH x foraus

Au cours de l’automne 2022, foraus a collaboré avec le « Festival du film et forum international sur les droits humains » (FIFDH) et ses groupes régionaux dans le cadre d’une tournée suisse.

 

 

 

EU citizens in Switzerland: your voice, your opinion!

Grâce à ce projet, nous donnons aux citoyen·ne·s étranger·es vivant en Suisse, et aux citoyen·ne·s de l’UE en particulier, une voix et un rôle actif dans le débat public sur le climat, la migration et la politique numérique, en favorisant un dialogue constructif sur l’avenir commun entre la Suisse et l’UE dans ces domaines politiques.

Personnes

Policy Fellow

Gaya Koikkara

Policy Fellow

Debora Turuani

Policy Fellow

Elodie Gerber