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March 2026

Schweizer OSZE-Vorsitz 2026: Handlungschancen für die Schweiz

Der Schweizer OSZE-Vorsitz 2026 findet während einer tiefen Krise des Multilateralismus statt. Russlands Krieg gegen die Ukraine, die Erosion gemeinsamer Regeln sowie institutionelle Blockaden innerhalb der OSZE, insbesondere durch das Konsensprinzip, Vetopolitik und chronische Budgetblockaden, haben die Organisation stark geschwächt. Dennoch bleibt die OSZE unverzichtbar.

 

In diesem Policy Brief werden konkrete Handlungsempfehlungen entlang, aber auch über die fünf vom EDA definierten Prioritäten während des Vorsitzjahrs hinaus formuliert.

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August 2023

Switzerland’s Advancement of the Women, Peace, and Security Agenda

As Switzerland has started its term as an elected member in the United Nations Security Council (UNSC) in January 2023, this discussion paper explores the ways in which it can advance the Women, Peace, and Security (WPS) Agenda during its term. WPS came about from the UNSC Resolution 1325 and has been one of the priorities of Switzerland’s foreign policy in recent years. This discussion paper formulates the five key recommendations built upon the case studies of three neutral and like-minded countries – Austria, Ireland, Sweden –, and a questionnaire from experts in the WPS field.

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August 2022

Kooperative Neutralität: Sieben Empfehlungen für ein Update der Schweizer Neutralität

Der Krieg in der Ukraine hat eine Neutralitätsdebatte in der Schweiz entfacht. Die Neutralität gehört zur Schweizer Identität. Je nach persönlicher Einstellung und Verständnis ist sie Ursprung von Stolz oder Scham. Die einen wollen sie abschaffen, die anderen zur Religion erklären, die meisten wollen sie zeitgemäss interpretieren. Zu dieser Diskussion möchte das vorliegende Policy Brief einen Beitrag leisten.

Die Autor:innen schlagen vor, auf nationaler Ebene Leitlinien für eine glaubwürdige Neutralitätspolitik zu erarbeiten. Sie sollen die Kohärenz, Kontinuität, Nachvollziehbarkeit und Vorhersehbarkeit der Schweizer Neutralitäts- und Aussenpolitik erhöhen und ihre Glaubwürdigkeit fördern. Auf internationaler Ebene soll die Schweiz mit anderen neutralen Staaten eine Koalition bilden und einen internationalen Dialog zur Bedeutung und Rolle der Neutralität in einer geopolitisch polarisierten Welt initiieren. Das vorliegende Policy Brief bietet Eckwerte für eine zeitgemässe Interpretation der Neutralität. Es empfiehlt konzeptionellen Konkretisierungen mit praktischen Auswirkungen und stellt konkreten Aktionslinien für eine differenzierte und glaubwürdige Neutralitätspolitik vor.

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July 2018

Rüstungsbeschaffung in der Schweiz – Vier Optimierungsvorschläge

Die Probleme in der Rüstungsbeschaffung bestehen nicht erst seit der Gripen-Abstimmung im 2014 und der Bodluv-Kaufsistierung im 2016. Die Gründe dafür sind in verschiedenen Untersuchungsberichten seitens Bund in den letzten Jahren untersucht worden. Trotzdem kann bisher noch keine grössere Verbesserung festgestellt werden. Die Beschaffungssituation ist prekär aufgrund der notwendigen Grossbeschaffungen für die nächsten 20 Jahren. Viele grössere Systeme sind bald am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt und nach den letzten Misserfolgen bei der Beschaffung von Gripen und Bodluv zeichnet sich ein Ressourcenengpass ab. Das vorliegende Diskussionspapier schlägt Anpassungen im Prozess vor, welche das Parlament früher und stärker in die Rüstungsplanung und -beschaffung involviert. Denn heute hat das Parlament zwar wenig Einflussmöglichkeit bei der Rüstungsplanung, aber es hat die Macht, die Beschaffung am Ende der Beschaffungsphase zu blockieren. Die Rüstungsplanung wird aktuell durch die Armeeplanung erarbeitet. Durch einen früheren Einbezug des Parlaments können das Verständnis des Beschaffungsvorhabens verbessert und frühzeitig mehrheitsunfähige Vorhaben (im Volk und Parlament) erkannt und diskutiert werden. Maxime soll nicht die Beschleunigung per se sein, sondern Effizienz mit grösstmöglicher Transparenz und sinnvollem Einbezug der Legislative. Ausserdem soll der Fokus verstärkt auf internationaler Kooperation liegen durch Massnahmen, welche die Attraktivität der Schweiz als Kooperationspartner erhöhen und die Ermittlung von Kooperationspartnern stärker institutionalisieren. Dies soll immer in Einklang mit der Neutralitätspolitik geschehen. Die internationale Kooperation und die systematische Prüfung aussenpolitischer Implikationen gewinnen aufgrund des Ressourcendrucks und der zu erwartenden Grossbeschaffungen im Ausland an Bedeutung.

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December 2014

Perspectives on the Role of the OSCE in the Ukraine Crisis

The Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) is the most comprehensive regional security orga­nization. With its 57 participating states it comprises the whole of Europe as well as the Eurasian and Euro-Atlantic region. Inscribed in its DNA is the idea of providing a plat­form for dialogue between East and West. The OSCE, which can look back at over 40 years of existence, sur­vived all major geopolitical events in recent history, in­cluding the end of the Cold War. In the 21st century, how­ever, the relevance of the OSCE has sharply declined. Since the late 1990s, it was increasingly debated whether the OSCE had indeed be­come irrelevant and whether it could again become an important player in Europe’s security architecture, bridg­ing gaps and resolving conflicts between East and West. The year 2014 saw a reversal of this trend and suddenly put the OSCE in the international spotlight. The crisis in Ukraine, which began with a massive popular upheaval against the acting government and, following the over­throw of President Victor Yanukovych, evolved into a mili­tary confrontation with separatist militias in the East of the country, provoked a quick reaction from the OSCE which became the main actor to mediate between the conflict parties. Furthermore, the current chairmanship country, Switzerland, proved to be highly dedicated to the OSCE’s mission and invested a lot of effort in mediating between the conflict parties. The ongoing crisis in Ukraine not only revealed the OSCE’s lasting importance, but it also demonstrated the stark di­vide which still exists between the Western and Eastern participating states. Since the start of the crisis and espe­cially following Russia’s annexation of Crimea, relations between Russia and the West reached a new low. Mutual accusations and bellicose rhetoric provide for a very un­stable and uncooperative environment. In 2014, the gap between a resurgent Russia and the West became even deeper over the Ukraine Crisis. Nevertheless, despite a tense working mood and heated debates, the OSCE has managed to remain an important actor and its most im­portant actions in Ukraine were approved by consensus from all 57 participating states. Thus, it seems that the opposing parties do not want to seriously compromise the organization’s ability to do its work. This is an indica­tion that in times of crisis the OSCE remains an impor­tant and useful platform for dialogue between the East and West.

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